Corners — Strategie
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Leitern und Brücken
Ein Schritt bringt einen Stein ein Feld weiter, eine Sprungkette viele. Die ganze Strategie von Corners besteht darin, mehr Sprünge zu haben als der Gegner.
Brücke
Ein Stein, über den man nach vorn springen kann, ist eine Brücke. Zwei eigene Steine, die direkt nebeneinander in einer Linie stehen, ergeben schon einen Sprung: Der hintere springt über den vorderen auf das leere Feld dahinter. Je mehr Brücken Sie auf dem Weg zum Ziel bauen, desto länger werden Ihre Ketten.
Leiter
Eine Leiter ist eine Reihe von Brücken mit je einem Feld Abstand: c3,
e3, g3 oder c3, c5, c7. Ein Stein, der direkt neben der ersten
Sprosse steht (b3 oder c2), läuft die ganze Leiter in einem Zug durch:
b3-d3-f3-h3. Bauen Sie Leitern in Richtung
Ziel: Jeder neue Stein kommt auf ihr weit voran und wird dann selbst zur
Sprosse für den nächsten.
Gegnerische Steine sind auch Brücken
Sie dürfen über Steine beider Farben springen. Gegnerische Steine in der Brettmitte sind Sprossen wie Ihre eigenen. Achten Sie darauf, welche Brücken Sie dem Gegner überlassen: Ein Stein, der ihm im Weg steht, hilft ihm oft mehr als Ihnen.
Die eigene Leiter nicht zerstören
Prüfen Sie nach einem Sprung, ob Sie keine Sprosse entfernt haben, die Ihre übrigen Steine brauchen. Manchmal ist es besser, mit dem letzten Stein einer Leiter einen Schritt zu machen, statt mit ihm zu springen: So bleibt die Leiter noch einen Zug lang ganz.